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GUR |
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Konstruktionsprinzipien und Montagehinweise |
Der Aufbau von Gummirohren ist in der Teilschnittzeichnung links dargestellt. Die vom Fördergut berührte Gummischicht des Rohres ist auf den Anwendungs- und Einsatzfall angepaßt.
Der Gewebeeinlage folgt die für Gummirohre charakteristische Versteifungseinlage. Sie ist eine mehrteilige Stahlkonstruktion, die die Dimensionsstabilität und
die fehlende Wärmeausdehnung des GUR sicherstellt und so die Voraussetzung für den kompensatorlosen Bau von Rohrleitungen schafft. Bögen enthalten textile Versteifungen, sie sind
daher flexibler als gerade Rohre.
Abschließend ist die Konstruktion mit witterungsbeständigen und auf den Einsatzfall abgestimmten Gummischichten so abgedeckt, daß das Gummirohr GUR eine komplett von Gummi
umschlossene, lückenlos vulkanisierte Vollgummikonstruktion ist.
Gummirohre haben an ihren Enden immer Flanschanschlüsse mit
Dichtflächen, die integrierte O-Ringe enthalten. Zusätzliche Dichtungen werden nicht benötigt. Gummirohre lassen sich mit nur sehr geringen Schraubkräften montieren
(50 – 60 Nm Anzugsdrehmoment für die Schrauben). Trotz der geringen Kräfte sind die Flanschverbindungen
auf Dauer dicht und gegen sehr hohe Drücke beständig. Weitere Informationen gibt die Montageanleitung.
Die immuG übernimmt bei Bedarf die Planung von Gummirohrleitungen, speziell wenn bestehende Rohrleitungen anderen Bautyps ersetzt werden sollen. Darüber hinaus bietet sie auch die Komplettmontage von Leitungen an, genauso wie die reine Bauüberwachung. Weitere Informationen zum Bau von Gummirohrleitungen und zu den Eigenschaften stellen wir unseren Kunden gern zur Verfügung. |
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